Ewing-Sarkom, erstmalig diagnostiziert am 22.11.1983, histologisch
verifiziert, der Tumor resistent sowohl gegen Chemotherapie wie auch gegen Strahlentherapie.
Am 21. Januar 1984 wurde mit UKRAIN-Therapie begonnen [28].
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
22.11.1983
|
18.1.1984
|
14.12.1984
|
31.10.1990
|
Ein 9 Jahre altes Mädchen hatte im November 1983 starke
Schmerzen unter dem rechten Kniegelenk nach einer leichten Verletzung. Die Röntgenuntersuchung
zeigte ein Ewing-Sarkom im oberen Teil des rechten Wadenbeines. Die Spitalsbehandlung
bestand aus Chemotherapie und Kobalt-Therapie. Röntgenuntersuchungen bestätigten,
dass der Tumor weder auf die Strahlen- noch auf die Chemotherapie angesprochen
hatte, und die Tumormasse vergrößerte sich sehr schnell. Einen Monat
nach Beendigung der Chemotherapie wurde mit der UKRAIN-Therapie begonnen, und
zwar mit einer Dosis von 5 mg i.m. bis zu einer Gesamtzahl von 10 Injektionen,
kombiniert mit regionaler hoch dosierter Hyperthermie. Die ersten Serien der
UKRAIN-Therapie bestanden aus drei identischen Kuren mit einer zweiwöchigen
Pause dazwischen. Sechs Serien der UKRAIN-Therapie wurden im Lauf eines Jahres
verabreicht. Wiederholte Röntgenuntersuchungen zeigten eine Reduktion der
Tumormasse.